Die osteopathische, sanfte Berührung kann so viel bewirken, besonders bei Babies und Kindern. Die Arbeit mit Babies und Kindern empfinde ich als eine Besonderheit. Sanfte Techniken sind genau richtig für die kleinen Menschen und kleine Impulse können Großes bei ihnen bewirken. Babies und Kinder sprechen generell sehr gut auf Osteopathie an und eine Wirkung und Besserung setzt schnell ein. In der Regel kommen Kinder auch gerne zur Behandlung, weil ihnen die Berührung gut tut. Die Behandlungen laufen sehr ruhig ab und manche schlafen währenddessen sogar ein.

Gerade bei Neugeborenen, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen ist eine osteopathische Behandlung sehr erfolgreich, da das Gewebe von Kindern lange Zeit formbar ist und ein großes Regenerationsvermögen besitzt. Umgekehrt können sich aber schon kleine Störungen, die nicht behoben werden, negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken.

Da mit der Geburt eines Kindes der Entwicklungsprozess bei weitem nicht zu einem Abschluss kommt, unterstützt die Kinderosteopathie mit ihren spezifischen Techniken die freie Entfaltung der kindlichen Lebensenergie und des individuellen Potentials, sie korrigiert Blockierungen in Struktur und Funktion und bedient sich dabei ausschließlich der TherapeutInnenhände. Ziel ist dabei die freie Beweglichkeit aller Körperstrukturen.

Am Beginn einer Behandlung steht immer eine ausführliche Anamnese über den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt sowie der bisherigen Gesamtentwicklung des Kindes.

Auf der Basis detaillierter anatomischer Kenntnisse und einer äußerst präzisen, geschulten Wahrnehmung meiner Hände fühle ich mich in die Beschaffenheit der verschiedenen Strukturen und Gewebe im Körper ein und behandle dementsprechend. Bereits vom ersten Lebenstag an können und sollten Kinder osteopathisch behandelt werden!

Die häufigsten Indikationen bei Kindern, die sehr gut behandelt werden können, sind:

Saug- und Schluckprobleme, Reflux, Schreibabies, Schielen, Tubenkatarrh, Paukenhöhlenerguss, chronische Otitis media, Darmkoliken, Bronchitis, Asthma, chronischer Schnupfen, Zahnfehlstellungen, Lernprobleme, Verhaltensstörungen, Schiefhals, Skoliose, Hüftprobleme, rezidivierende Harnwegsinfekte, Obstipation, Autismus, zerebrale Dysfunktionen, verzögertes Wachstum, u. a. m.