Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode, die auf der chinesischen Energielehre beruht. Es gibt unterschiedliche Kinesiologierichtungen, allen gemeinsam ist aber der Muskeltest, über den man über den Körper mit oft unbewussten Ebenen des Menschen kommunizieren kann.

Die Kinesiologie geht davon aus, dass sich all unsere Erfahrungen in unserem Körper „abspeichern“. Ungelöste emotionale Konflikte, einschränkende Glaubenssätze und auch ganz frühe prägende Erlebnisse können sich im Körper in Energie-Blockaden manifestieren und auf unser heutiges Leben einen negativen Einfluss haben und unter Umständen sogar körperliche Beschwerden verursachen.

Über die Kinesiologie zur Lösung

Durch die Kinesiologie ist es möglich, über den Muskeltest (eine Art Bio-Feedback des Körpers) den exakten Ursprung der Beschwerden oder Handlungs- und Energiemuster in der Biographie zu finden und die Zusammenhänge aufzudecken. Das alte Programm kann damit sozusagen über kinesiologische Techniken „entblockt“ werden, damit man sich in Zukunft frei entscheiden kann und nicht an die alten, einschränkenden Verhaltensmuster und Glaubenssätze gebunden ist.

Das Gehirn vergleicht nämlich neue Situationen stets mit alten – wenn also bei der alten Erfahrung noch unangenehme, bedrückende Emotionen gespeichert sind, sehen wir das Heute mit dem Filter der damaligen Erfahrungen, unsere Wahrnehmung ist gefärbt; es ist fast so, als würden sich dieselben Emotionen von neuem abspielen, obwohl das damalige Ereignis ja eigentlich schon längst vorbei ist.

Manchmal ist der Ursprung des Leidens gänzlich unbewusst, manchmal wissen wir aber sogar, welche Situation aus der Vergangenheit uns im Heute einschränkt – zum Beispiel hält uns eine schwierige Geburt vor dem eigentlichen Wunsch nach einem weiteren Kind ab oder eine schmerzhafte Trennung vor einer Beziehung – können es selbst aber nicht lösen. In beiden Fällen ist der Zugang zu den im Körper gespeicherten Informationen mittels der Kinesiologie sehr wertvoll und eine einzige Sitzung kann sehr viel verändern.

Ebenso ist es möglich, kinesiologisch zu testen, was auf der biochemischen Ebene für das Energiesystem Stress darstellt – ein wichtiger Bestandteil bei Allergien, Nahrungsmittelunvertäglichkeiten oder Toxinbelastungen (z.B. Schwermetallbelastungen oder Amalgambelastungen). Dabei finde ich das Zusammenspiel zwischen der biochemischen Ebene und der emotionalen besonders spannend. Oft teste ich deshalb auch aus, was als Unterstützung für den Körper geeignet wäre, damit er sich schneller erholen kann.

Kinesiologisch betrachtet: Körper und Psyche

Ich persönlich finde gerade das Zusammenspiel zwischen der energetischen/emotionalen/familiensystemischen und der biochemischen Ebene (und umgekehrt) am spannendsten. Denn so wie eine Entgiftungskur förderlich für die Leber ist und uns somit mehr Energie (und auch mehr Ausgeglichenheit) schenkt, so ist auch eine emotionale Aufarbeitung von für die Leber belastenden Themen körperlich spürbar.

Wenn uns etwas peinlich ist, reagieren wir in Sekundenschnelle und werden rot; wenn wir Angst bekommen, schlägt unser Herz schneller und wenn wir nervös sind, spüren wir das im Bauchraum. Das sind nur kleine Alltags-Beispiele wie eng Körper und Psyche verwoben sind. Oft können psychische Beschwerden wie Unruhe eine biochemische Ursache haben und andererseits körperliche Leiden durch einen emotionalen Konflikt bedingt sein. Bei der Lösung dieses Rätsels hilft der Muskeltest.

 

Wichtiger Hinweis: Kinesiologie versteht sich als wertvolle Ergänzung stellt aber keinerlei Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlung dar.