Aluminium für Babys!?

Aluminium für Babys!?

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Eine unbequeme Studie belegt: In Milchpulver für Babys finden sich stark erhöhte Aluminiumwerte! Da kann einem der Appetit gehörig vergehen.

http://www.theguardian.com/society/2013/oct/10/formula-milk-babies-aluminium-health

Und hier der Link zur Studie:
http://www.biomedcentral.com/1471-2431/13/162/

Wer mehr darüber erfahren möchte, wie es überhaupt möglich ist, dass bestimmte Nahrungsmittelzusätze bzw. Stoffe erlaubt werden, auch wenn sie im Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein, dem empfehle ich das Buch „Vom Verzehr wird abgeraten“ von Hans-Ulrich Grimm. Leider kein Märchen…

Es würde jetzt den Rahmen sprengen, die ganze Bandbreite von Toxinbelastungen darzustellen. Aber nicht selten können allergische Reaktionen, Schlafprobleme, Verdauungsprobleme, Unruhe usw. mit einer solchen Toxinbelastung in Zusammenhang stehen. Wenn man also das Kind mit Aluminium füttert, kommt das nicht gerade der Ernährung gleich, die wir uns als Eltern für unsere Kinder wünschen bzw. die die Natur vorgesehen hat.

Ich gehe davon aus, dass wir die Natur nicht besser machen können. Sie hält alles für uns bereit, wir müssen es nur nutzen und auch wertschätzen. Das sehe ich auch in der Baby-Nahrung so: wenn es möglich ist, dann ist Stillen einfach die beste Option. Auch wenn die Kritiker jetzt behaupten, dass sich ja in Muttermilch die angesammelten Toxine der Mutter nachweisen lassen – ja, das stimmt, trotzdem ist die Muttermilch noch weit aus gesünder und für die Darmflora (und somit das Immunsystem) ungemein wertvoll.
Nicht immer ist Stillen möglich und auch ich musste aufgrund einer Entzündung meine Tochter damals mit 5 Monaten abstillen und Alternativen suchen. Diese können zum Beispiel Stutenmilch (teuer, aber der Muttermilch sehr ähnlich) oder auch selbstgemachte Mandelmilch oder Getreidemilch sein. Wenn das Kind größer ist selbstgemachte Getreidebreie, d.h. frisch gemahlen und dann aufgekocht (es gibt wirklich ganz tolle Getreidemühlen).
Den Babybrei selber kochen und zubereiten ist zwar aufwändiger, als einfach ein fertiges Gläschen aufzumachen, aber in Wirklichkeit aus Sicht des Kindes mehr als Gold wert. Wir essen ja schließlich auch nicht so gerne Dosenfutter (Gläschennahrung ist nunmal eine Konserve, wie man es dreht und wendet).

Schlafprobleme durch Toxine?

Es ist gar nicht so selten, dass Eltern mit ihren Kindern zu mir kommen, weil diese nicht gut schlafen (können). Die Kinder können nicht gut schlafen, also die Eltern auch nicht 🙂 Als zweifache Mutter weiß ich, wie wichtig das Schlafthema ist, denn ich persönlich mutiere zu einem emotional nicht zurechnungsfähigen Zombie wenn ich dauerhaft nicht ausgeschlafen bin.

Gar nicht so selten kommt dabei heraus, dass es Toxine/Schwermetalle sind, die dem Baby/Kind das Durchschlafen schwer machen. Es können natürlich auch emotionale/energetische Ursachen sein, denn wie wir verarbeiten die Kleinen die Tagesgeschehnisse oft in der Nacht oder sie fühlen sich aus irgendeinem Grund unwohl oder unsicher. Trotzdem war ich überrascht, wie häufig Toxine der Schlüssel sind. Von der Merdianuhr wissen wir, dass die Leber von 1.00 – 3.00 Uhr nachts „aktiv“ ist; als wichtigstes Entgiftungsorgan kann es schnell passieren, dass sie gerade dann, wenn wir zur Ruhe kommen wollen, am meisten arbeitet und die Kleinen in Schach hält.

Oft kann es sein, dass Toxine von den Eltern, v.a. von der Mutter, auf das Kind übergehen aber auch dass z.B. das Wasser kontaminiert ist; aber dass es auch am Aluminium im Milchpulver liegen kann, das hätte ich mir auch nicht vorstellen können. Schließlich sollte gerade die Babynahrung das am sichersten und strengsten kontrollierte Lebensmittel sein. Denn die Blut-Hirn-Schranke entwickelt sich bei Kleinkindern erst mit 18-24 Monaten (das heißt, das alle Toxine im Blut relativ ungehindert ins Gehirn wandern können).

Die gute Nachricht: Man kann entgiften!

Es gibt  einige Möglichkeiten, dem Körper zu helfen, diese Toxine wieder loszuwerden; bestimmte Stoffe haben die Eigenschaft, dass sie Toxine an sich binden können und so dem Körper helfen, sie auszuscheiden. Gerade Kinder reagieren durch ihren beschleunigten Stoffwechsel viel schneller auf Entgiftungsmaßnahmen als wir Erwachsenen, aber es ist oft eine Herausforderung die geeignete Methode und das geeignete Mittel zu finden. Aber: wer suchet, der findet (und testet vorher 😉 ).

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